Mexiko

Mexiko - Geschichte

Die erste Stadt Mexikos war Tlatilco und wurde im Jahre 1500 bis 900 v. Chr. von den Olmeken erbaut. Die weiteren ersten Kulturen waren die Maya, Toltken und Azteken. Letztgenannte beherrschten ab 1200 n. Chr. das Land bis 1517 die spanischen Eroberer nach und nach Mexiko einnahmen. So wurde aus Mexiko das Vizekönigreich Neuspanien, welches fast drei Jahrhunderte Bestand hatte.

Erst in den Anfängen des 19. Jahrhunderts begann der Kampf um die Unabhängigkeit gegen Spanien. Die Republik Mexiko und die erste Verfassung traten am 4. Oktober 1824 in Kraft.

Ein weiteres bedeutendes Ereignis war der Mexikanisch-Amerikanische Krieg, bei dem Mexiko zahlreiche Regionen, wie Kalifornien, New Mexico, Nevada, Utha und Arizona, an die Vereinigten Staaten verlor.

Kurz darauf folgte eine französische Invasion, was zu einem zweiten Kaiserreich führte. Ein durch die Franzosen eingesetzter Österreicher Erzherzog regierte von 1864 bis 1867 das Land, ehe die mexikanische Regierung wieder hergestellt wurde.

Die neue Verfassung Mexikos von 1917 hat bis heute seine Gültigkeit. Zu vielen wirtschaftlichen und politischen Problemen mit denen das Land zu kämpfen hatte, wurde es im Jahre 1985 auch noch von einem schweren Erdbeben verwüstet.